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Dienstag, 17. Mai 2011

Dotti on tour // Ein Wochenende X.



Das vergangene Wochenende war bestückt mit viel Kuh, gemässigtem Berg und überdurchschnittlich viel Erholung. Aus werktäglichem Zeitmangel gibt es an dieser Stelle aber erst einmal nur den Teaser. Eine angemessene Dia-Schau zum Ausflug folgt in hoffentlich nächster Zukunft. 

Und derweil überlasse ich euch der Grübelei, wohin es denn wohl gegangen sein könnte. Nur soviel: wer auf die Schweiz tippt, die/der tippt falsch.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Dotti on tour // Ein Tag dolce vita.


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Morgens in den Zug, mittags in die Zahnradbahn, nachmittags übers Wasser und am Abend wieder  zurück in den eigenen vier Wänden. Die übersichtlichen Schweizer Entfernungen machen's möglich, ganz spontan einen Tag am und oberhalb des Lago Maggiore einzulegen – so geschehen mit der Frau Mama Ende August. Ein paar Bilder vom Ausflügelchen will ich schon seit Wochen posten. Heute ist's soweit!

Translation: A few weeks ago I've spent a day at Lago Maggiore. Going there by train in the morning, going back after sundown. I simply love the fact that you're almost everywhere in Switzerland within two or three hours.

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Mit der minutiös getimten SBB ging's in nach Locarno. Während sich die Rest-Schweiz an diesem Morgen von ihrer wolkenverhangenen Seite zeigte, schien über dem Lago die Sonne.

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Dort erwarteten uns selbstverständlich Berge. Und zur Abwechslung auch mal Wasser!

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Ein Selbstauslöser-Bildchen an der Promenade. Ich in maritimer Klamotte passend zum maritimen Thema.

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Dotti auf dem besten Weg zum Tausenfüßler.

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Mit einer ruckeligen alten Zahnradbahn ging es nun bequem bergauf. Berge und Wasser von oben sind eben noch mal ein bisschen atemberaubender.

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Außerdem hängt im Berg die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso.

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Mama. Und Aussicht.

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Der Kirchhof.

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Es folgten ein Sapziergang und ein ulkiges Männchen mit Serviette auf'm Kopp.

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Damn, Sonntag! Dieser vielversprechende Kruschtelladen blieb auch nach langem an der Scheibe kleben verriegelt.

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Zur Abwechslung: ein Park.

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Wieder bergab zum Seeufer ging's per unendlich scheinender Treppengässchen. Treppab direkt in einen fiesen Oberschenkelmuskelkater.

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Aber es gab ganz nebenbei auch Exotisches zu entdecken: Oho, Schweizer Feigen.

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Und, dopelt oho: Schweizer Bananen!

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Ein kleiner Sonnenanbeter erwartete uns ebenso.

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Und mit Porzellan angebesserte Treppenstufen versöhnten ein bisschen mit den Schmerzen.

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Jetzt, ab auf's Schiff nach Ascona! Während man sich auf dem Deck in der Sonne drängte, warf ich auch mal einen Blick unter selbiges. Anbetungswürdig!

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Schiffslandung in Ascona. Eine Stunde Zeit bleibt bis zum Retour-Schiffchen. Eine Stunde Zeit für Eis.

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Das Wasser aus Ascona-mit-Eis-Sicht.

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Das malerische Ascona vom Wasser aus.

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Locarno in der Abendsonne. Ade bis zum nächsten Mal.

Mittwoch, 8. September 2010

Dotti on tour // Auf der Sennalp, Tag 2.


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Ich bin euch noch etwas schuldig: Tag 2 auf der Sennalp nämlich. Korrekt müsste es eigentlich "drumherum" heißen. Denn wir waren emsig wie kleinen Bergziegen und umwanderten die Alp in einem sechsstündigen Marsch mit ordentlich Aussicht und Abenteuer. Dazu aber gleich mehr – mithilfe der Bilder erzählt's sich doch gleich viel anschaulicher.

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Der Tag begann früh und mit einem Frühstück. Und das Frühstück auf einer Sennalp erwies sich, naheliegend, als sehr käse-, quark- und butterlastig. Hier leidet man besser nicht unter Laktoseintoleranz.


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Was alles schon vor meinem Erwachen passiert ist, ist erstaunlich. Die Milch vom Vortag wurde bereits zu kleinen Käselaibern verdichtet. Ich hätte euch gerne gezeigt wie's geht – aber nur der 6-Uhr-Vogel fängt hier wohl den Wurm...

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Auch längst am Start: der am Vorabend nur schläfrig und als gesellschaftsmüde anzutreffende Hüttenhund.

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Auch schon wach und mit jedem neuen Tag größer und munterer: die drei kleinen Babykatzen.

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Erst 9.00 Uhr. Und die Babykatzen verzücken schon wieder...

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Nach dem Frühstück formierte sich eine illustre kleinen Wandergesellschaft unter den Alpgästen. Ottmar, freiwilliger Gegen-Kost-und-Logis-Freiwilliger hatte sich für uns eine kleine Tour ausgedacht und mimte netterweise den Guide.

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Aber schon nach wenigen Metern – wohl abgelenkt von so viel natürlicher Schönheit – knickt eine Dame namens Christine um und kehrt samt Gatten zur Alp zurück. Aus sieben Wanderern wurden fünf.

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Es geht berauf. Erst gemäßigt, dann immer steiler.

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Das sind übrigens die übrigen Bergsteiger: Älpler Ottmar, Myrta mit Tochter Linn und meine Mama.

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Ottmar instruiert die Flachländerin, meine Mutter, im Umgang mit den Stöcken.

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Ui... Ich könnte alle paar Meter stehen bleiben und Fotos machen.

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Nach knapp drei Stunden stetigem Bergauf: angekommen. Der Gipfel nennt sich Rossstock und liegt auf 2461 m.

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In der Ferne: die Oberalp. In der Nähe: lichtes, silbriges Haar.

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Bilderbuchschönwetterwolken.

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Es geht wieder abwärts, in Richtung Sennhütte.

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Aber der Weg wartet mit Tücken auf. Geröllhalden, Kletterpassagen und steile Abhänge warten auf meine Mama und mich – beide nicht 100%ig schwindelfrei.


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Aber die Ausblicke versöhnen. Und die Rufe der Murmeltiere lassen mich hoffen, doch noch einen der kleinen Fellracker zu erblicken.
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Man sieht teilweise bis nach Zürich – das sind immerhin ca. 80 km!
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Hiking-Dotti.


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Zurück nach sechs Stunden bergauf und bergab. Die Kätzchen erkunden die Alp auf kleinen Tätzchen in der warmen Nachmittagssonne.
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Miau. Ich habe lange mit mir gerungen. Zu gerne hätte ich eines der kleinen weißen Wollknäule. Aber der Bub und ich sind uns mittlerweile einig: wir sind im Herzen Hundenarren. Ein Waldi ist uns noch ein kleines bisschen lieber als ein Maunzerl. Und so süß, wie die kleinen Katzenbabies sind, haben sie bald sicherlich ein echtes Katzen-Fan-Zuhause.

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In diesem Sinne: Ade, kleine Büsis bzw. Zisi ("Büsi" = Schweizerdeutsch für Katze, "Zisi" heißt's im Kanton Uri).

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