



Am Samstag, von Sonnenstrahlen geweckt, gab es erst ein deftiges Frühstück und Minuten später schon ehrgeizige Wanderziele.


Die Route: erst ein paar hundert Höhenmeter hoch hinaus auf den Strelapass, rasten und dann, aufauf, weiter, entlang einer Panoramastrecke in Richtung Parsenn. Ein paar Stunden später ging's schließlich erschöpft, aber glücklich und mit von der Sonne gegerbten Nacken zurück.


Entzückende Kühe, die miteinander schmusten. Dieses Bild zeigt leider nur den Moment zwischen den Kuscheleinheiten.



Es war auch auf fast 2500 Metern so heiß, dass ich mich am liebsten in den Schnee gelegt hätte.

Halbzeit, Strelapass. Die Rivella ist verdient!




Ausblick auf das hässchliche Davos und den hübschen Davoser See.



Enzian!


Die Parsennbahn hätte uns Muskelkater frei zurück gebracht. Wir bemühten aber lieber die Oberschenkel, Schienbeine und Popomuskeln beim Bergabmarsch. Die Quittung bekomme ich in diesem Augenblick...

Eine Ladung schreckliche deutsche Rentner in khakifarbener Renter-Uniform wurde gerade von der Schatzalpbahn ausgespuckt, als wir ins Hotel zurückkehrten.


15.30 Uhr. Duschen. Und vorfreudig ab in die Punkt-Klamotte.

Anstelle im Radio, wie am letzten Sonntag, verfolgten wir das Deutschland-Spiel im ehemaligen Röntgenraum der Schatzalp. Die Rentner waren auch da. Ob sie wohl eigentlich auf die Arztvisite gewartet haben?




Gewonnen! Glücklich. Hungrig.



Ein Abendbrot mit Aussicht. Auf Berge. Und ein Meer aus silbernen Haaren.

An der Bar neigte sich der Samstag seinem Ende entgegen. Und mein altes Lebensjahr auch.

