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Donnerstag, 28. Januar 2010

Lenas Puppen.




Lena Hoscheks Mädchen vergangene Woche auf der Berlin Fashion Week: klassische Schönheiten, wippende Weiblichkeit, rote Lippen und ein Meer an Victory Rolls. Die ganze Show schrie förmlich "Hoch lebe das Pin-up-Girl, ein Prosit auf Herrn (oder Frau) Dandy!" – und war trotzdem kein bisschen verstaubt. Ganz im Gegenteil: Ich könnte mich stundenlang an diesem für hiesige Modeverhältnisse erfrischenden Anblick erfreuen, während viele Beobachter und Schreiberlinge die fehlende Transferleistung ins Hier und Jetzt und Heute bemäkelt haben. Diesen Makel kann ich nicht entdecken. Man muss das Rad doch nicht immer neu erfinden, um die Damenwelt anständig zu kleiden. Als Mädchen proklamiere ich da sehr gerne das Mädchenhafte für mich, die Cleanen sollen mal schön clean bleiben.

Oder etwa nicht? Was meint ihr?

Lena Hoschek's show at Berlin Fashion Week. I simply adore!










Montag, 25. Januar 2010

Ups, meine Blumen sind sozialistisch.


Meine Kindheit in Ost-Berlin war nicht unbedingt von einer großen Schnittblumen-Vielfalt geprägt. Eigentlich kann ich mich überhaupt nur an Nelken erinnen – vor allem die im Arbeiter-Knopfloch.

Seit ich selber Blumen kaufen oder mir schenken lassen kann, habe ich nahezu immer einen Strauß auf dem Tisch stehen. Aber nicht irgendwelche. Nach den üblich verdächtigen Lilien-, Orchideen- und Ranunkel-Phasen bin ich nämlich mittlerweile (und nur in punkto Blume) wieder da angelangt wo ich herkomme. Und das sehr, sehr gerne und ganz ohne Hintergedanken.

Diese schönen Exemplare sind übrigens vom Bubi – der weiß nämlich ganz genau was ich mag.

Welche sind denn eure Lieblingsblumen? Teilt jemand meine etwas exotische Vorliebe für Nelken?

You know my favourite colour. You now know my favourite flowers, too: pinks. And what are yours?

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