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Montag, 25. Januar 2010

Ups, meine Blumen sind sozialistisch.


Meine Kindheit in Ost-Berlin war nicht unbedingt von einer großen Schnittblumen-Vielfalt geprägt. Eigentlich kann ich mich überhaupt nur an Nelken erinnen – vor allem die im Arbeiter-Knopfloch.

Seit ich selber Blumen kaufen oder mir schenken lassen kann, habe ich nahezu immer einen Strauß auf dem Tisch stehen. Aber nicht irgendwelche. Nach den üblich verdächtigen Lilien-, Orchideen- und Ranunkel-Phasen bin ich nämlich mittlerweile (und nur in punkto Blume) wieder da angelangt wo ich herkomme. Und das sehr, sehr gerne und ganz ohne Hintergedanken.

Diese schönen Exemplare sind übrigens vom Bubi – der weiß nämlich ganz genau was ich mag.

Welche sind denn eure Lieblingsblumen? Teilt jemand meine etwas exotische Vorliebe für Nelken?

You know my favourite colour. You now know my favourite flowers, too: pinks. And what are yours?

Mittwoch, 11. November 2009

DDR vs. Mode.



Zu DDR-Zeiten wurde aus Mangel Erfindungsreichtum. DIY gehörte im Alltag dazu. Ich kenn's noch. Mein Opa hatte eine richtige kleine Werkstatt, in der jedes Gummi-Nüpselchen, jedes Schräubchen und anderer Krimskrams gesammelt und akribisch archiviert wurde – auf dass er später und an anderer Stelle wieder einem praktischen Zweck zugeführt werde.

Nun. Selbstverständlich war Improvisieren auch in Sachen Mode an der Tagesordnung. Es wurde viel selbst genäht, um aus der uniformen Menge wenigstens ein bisschen herauszustechen. Und selbst meine West-Peggy, nicht Barbie, trug Selbstgenähtes, schlief in einem eigens gezimmerten Doppelstockbettchen und hatte sogar ein sehr rustikales Sofa mit bezogener Styroporpolsterung.

Sozialistische Modefotografie fand dank der stark begrenzten Möglichkeiten – schließlich fehlte es vor allem am des Herzeigens werten Hauptbestandteil dieser – natürlich eher im kleinen, laienhaften Rahmen statt. Trotzdem haben viele der Resultate aus heutiger Sicht doch gerade aufgrund der Improvisation an allen Ecken und Enden und der daraus resultierenden Natürlichkeit unendlich viel Charmantes. Oder findet ihr Gabi, Gisela und Anja (fotografiert von Günter Rössler), die Hobby-Fotomodelle, etwa nicht reizend?

Fashion photography from the former GDR.




Images via

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