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Donnerstag, 14. Oktober 2010

Dotti on tour // Ein Tag dolce vita.


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Morgens in den Zug, mittags in die Zahnradbahn, nachmittags übers Wasser und am Abend wieder  zurück in den eigenen vier Wänden. Die übersichtlichen Schweizer Entfernungen machen's möglich, ganz spontan einen Tag am und oberhalb des Lago Maggiore einzulegen – so geschehen mit der Frau Mama Ende August. Ein paar Bilder vom Ausflügelchen will ich schon seit Wochen posten. Heute ist's soweit!

Translation: A few weeks ago I've spent a day at Lago Maggiore. Going there by train in the morning, going back after sundown. I simply love the fact that you're almost everywhere in Switzerland within two or three hours.

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Mit der minutiös getimten SBB ging's in nach Locarno. Während sich die Rest-Schweiz an diesem Morgen von ihrer wolkenverhangenen Seite zeigte, schien über dem Lago die Sonne.

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Dort erwarteten uns selbstverständlich Berge. Und zur Abwechslung auch mal Wasser!

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Ein Selbstauslöser-Bildchen an der Promenade. Ich in maritimer Klamotte passend zum maritimen Thema.

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Dotti auf dem besten Weg zum Tausenfüßler.

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Mit einer ruckeligen alten Zahnradbahn ging es nun bequem bergauf. Berge und Wasser von oben sind eben noch mal ein bisschen atemberaubender.

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Außerdem hängt im Berg die Wallfahrtskirche Madonna del Sasso.

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Mama. Und Aussicht.

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Der Kirchhof.

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Es folgten ein Sapziergang und ein ulkiges Männchen mit Serviette auf'm Kopp.

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Damn, Sonntag! Dieser vielversprechende Kruschtelladen blieb auch nach langem an der Scheibe kleben verriegelt.

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Zur Abwechslung: ein Park.

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Wieder bergab zum Seeufer ging's per unendlich scheinender Treppengässchen. Treppab direkt in einen fiesen Oberschenkelmuskelkater.

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Aber es gab ganz nebenbei auch Exotisches zu entdecken: Oho, Schweizer Feigen.

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Und, dopelt oho: Schweizer Bananen!

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Ein kleiner Sonnenanbeter erwartete uns ebenso.

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Und mit Porzellan angebesserte Treppenstufen versöhnten ein bisschen mit den Schmerzen.

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Jetzt, ab auf's Schiff nach Ascona! Während man sich auf dem Deck in der Sonne drängte, warf ich auch mal einen Blick unter selbiges. Anbetungswürdig!

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Schiffslandung in Ascona. Eine Stunde Zeit bleibt bis zum Retour-Schiffchen. Eine Stunde Zeit für Eis.

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Das Wasser aus Ascona-mit-Eis-Sicht.

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Das malerische Ascona vom Wasser aus.

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Locarno in der Abendsonne. Ade bis zum nächsten Mal.

Montag, 4. Oktober 2010

Dotti on tour // Panorama.


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Wenn sich bei einem kurzen Sonntagsspaziergang und bei klarer Sicht die Berge am Horizont förmlich aufdrängen, dann bekomme ich den Mund gar nicht mehr zu und muss mich in den Arm zwicken um zu wissen, dass ich nicht träume. Ich liebe es, bisweilen sehr unvermittelt mit den inzwischen wieder Schnee bedeckten Riesen konfrontiert zu werden. Da kann die ach so hippe, ins wenig dramatische Brandenburger Umland gebettete Heimat einfach in keinster Weise mithalten.

Translation: Seeing the Alps is what I love about a short Sunday stroll mostly...

Dienstag, 14. September 2010

Dotti on tour // Auf Touris Spuren durch Luzern.


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Meine Lieblings-Schweizerin Sarah bot sich bereits das eine ums andere Mal an, durch ihr schmuckes Heimatörtchen Luzern zu führen. Mit dem letzten Wochenende bot sich nun endlich eines mit zwei halbwegs unverplanten Tagen. Also flugs den Wetterbericht gecheckt und Häkchen an die Nummer. Nachdem mit Hendrike auf ein florierendes Lädchen angestoßen war, hetzten Sarah und ich zum Zug. Und stiegen nach einer Fahrt in der Länge einer Berliner S-Bahntour wieder aus. Angekommen!

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Sarah zeigte mir sogleich Touristenattraktion Nummer 1: die Kappelbrücke. Und wir ließen uns in einem Strom von Japanern und Indern über selbige treiben.

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Punkt 2 im Touri-Programm: das Löwendenkmal.

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Danach: ab auf die Stadtmauer und einige der Türme, die das Geradeaus mit ein paar Treppenstufen Abwechslung würzen. Oben: Panoramablick mit Oho-und-Aah-Garantie.

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Noch ein Brücklein – ich gestehe, den Namen leider gleich nach dessen Überschreiten wieder vergessen zu haben.

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Eine sympathische Unterbringung.

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Stilvoll? Fehlanzeige. Dafür lecker: Cordon bleu im Restaurant Rütli (Rütligasse 4).

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Das Schaufenster einer Uralt-Apotheke. Prädikat: touristisch wertvoll.

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Japaner tummeln sich in den Warenhaus großen Souvenir-Shops der Stadt. Wir erlaubten uns den Spaß, einen solchen genauer unter die Lupe zu nehmen und enttarnten etliche Merchandising-Gegenstände, die rein gar nichts mit der Schweiz zu tun haben. Ein kleiner Auszug: Harzer Brocken-Hexen, Nussknacker, Holz-Pinocchios und Schwarzwälder Kuckucksuhren. Plunder aus Fernost also, der nach Europa verschifft wird, um dort für teuer Geld von Asiaten aufgekauft und zurück transportiert zu werden. Kurios!

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Der einzige Gegenstand, mit dem ich dank nostalgischem Kitschfaktor kurz liebäugelte: ein buntes Potpourri vergilbter Souvenir-Glasuntersetzer.

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Letzter Punkt auf dem Samstag-Abend-Programm: promenieren und Sonnenuntergang gucken am Vierwaldstätter See.

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Der Pilatus wird von den letzten Sonnenstrahlen des Tages gekitzelt.

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Im nächsten Post: Sonntags am Vierwaldstätter See.

Freitag, 10. September 2010

Dotti on tour // Ab ins Unterholz.


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Als ich mit meiner Mama vor ein paar Tagen ratlos im Wald oder viel mehr der Aramda aus uns unbekannten Pilzgewächsen gegenüber stand, schrie Hendrike laut auf – sie könne uns helfen beim Pilze identifizieren. Gesagt, getan. Wenig später trafen wir drei uns in Begleitung von Baby-Emil und Hunde-Hugo, um gemeinsam – diesmal auch mit Messer und Pilzbehältnis gewappnet – durchs feuchte Unterholz zu kraxeln.

Translation: We went to the wood to collect mushrooms. Unfortunately we couldn't find any we're familiar with...


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Bester Dinge. Hendrike, Hugo und der wohl jüngst Pilzesammler aller Zeiten: Emil.

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Meine Mama übt sich als Ersatz-Hunde-Mama.

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Hugo, ganz irritiert darüber, warum die Menschen, die sonst den Wanderweg nutzen, rechts und links dessen herum stolpern.

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Hendrikes Tipp: Hallimasch. Wir packen sie ein, um den Pilz-Kontrolleur damit zu konfrontieren.

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Unidentifizierte Pilzlein. Sie bleiben stehen.

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Die nächste Entdeckung: eine faustgroße Nacktschnecke.

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Mama erntet den als Hallimasch bezifferten Pilz.

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Hm? Und was bist du?

Lasst mich an dieser Stelle kurz einfügen, dass es bei den gesammelten kleinen Pilzlein vom Anfang blieb. Als wir das Gehölz am Ende verließen war's jedoch schon zu spät, um das Gesammelte noch abnicken zu lassen. Schlauer sind wir also noch immer nicht...

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Hendrike freut's: Emil macht so viel Frischluft einfach platt.

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Oder doch nicht.

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Hugos liebster Freund, die Kuh.

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Noch ein paar schöne Dinge, die rechts und links des Weges standen.

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Wald, wir kommen wieder! Das kann's ja wohl noch nicht gewesen sein mit uns.

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